Kokosnussöl

Ich habe es in vielen meiner Rezepte erwähnt und so dachte ich, dass ich euch mal erzählen sollte warum ich Kokosnussöl nehme und kein anderes. Es fing an als wir auf der Veggie-Messe in Salzburg waren. Da sahen wir es das erste Mal. Jedoch waren wir nicht sonderlich beeindruckt davon. Wie ja schon mal erwähnt, kauften wir uns da ein tolles Buch (Intelligente Ernährung) und in diesem war auch wieder dieses Kokosnussöl erwähnt, dass es DAS Öl ist das man universal einsetzen kann und total gesund sei. Neugierig geworden kaufte ich esbei meinem nächsten Besuch im Naturkostladen bei uns im Ort. Der Preis haut einen vielleicht etwas aus den Socken, aber mit nur einmal probieren, dachte ich mir, ist es schon mal vertretbar. Ich probierte es beim Kochen in Suppen, beim Anprasseln, unterm Marmaladenbrot und auch schon beim Backen. Sehr lecker. Es riecht zwar intensiv nach Kokosnuss, aber geschmacklich nicht merkbar (ausser man nimmt soviel davon, dass es darin schwimmt).

Also Fazit davon wäre, geschmacklich ist es angenehm und nicht recht anderes als normales Öl.


Der Gesundheitliche Aspekt des Kokosnussöl

Kokosöl kann bei Alzheimer die Symptome lindern, weil es das Gehirn mit Energie füttert. Für die optimale Energieversorgung des Gehirns hat das Kokosnussöl die nötigen Fettsäure-Verbindungen. Die Ketone die im Kokosnussöl enthalten sind können bei einer rascheren Genesung eines Herzinfarkts helfen und auch Tumore schrumpfen lassen. Es ist auch hilfreich für die Gewichtsreduktion. Der Grund liegt in den mittelkettigen Fettsäuren. Der Unterschied zu den langkettigen Fettsäuren besteht darin, dass sie leichter verdauert werden können, sich dadurch schneller in Energie umwandeln und so auch den Stoffwechsel beschleunigen. Es kann also das Abnehmen erleichtern wenn man die Fettsäuren austauscht. – Da sind sich auch Forscher einig. Es wirkt sich positiv auf den Cholesterinspiegel aus. Er erhöht sich zwar zweifelsohne, jedoch wird aus dem LDL Cholesterin (dem schlechten Cholesterin) das HDL Cholesterin (gutes Cholesterin) und es wird so das Risiko für Herzerkrankungen und Schlaganfälle gesenkt.

… das sind ein paar der umwerfenden positiven Eigenschaften von Kokosnussöl. Es ließen sich  noch ein paar Dinge aufzählen, für die es noch alles gut ist, jedoch denke ich reicht das vorhandene nun für eine kleine Vorstellung.

Was man so ließt sollen 3-4 Esslöffel für einen Erwachsenen gesund sein. Man kann es vielseitig auch anwenden. Auf die Haut aufgetragen soll es anscheinend auch ein sehr gutes Mittel gegen Zecken sein und einige behaupten gegen Sonnenbrand helfe es auch.

Früher hieß es Kokosnussöl sei extrem schlecht und ungesund. Dies wurde aber zur Gänze widerlegt. Früher kannte man es einfach auch nicht so gut wie heutzutage. Früher war es in vielen Süßigkeiten, Mehlspeisen und Fertigprodukte enthalten, bis die Industrie merkte dass das hydrieren von Ölen kostengünstiger in der Produktion und länger haltbar machend ist.

Eigenschaften von Kokosnussöl:

Es hat einen Schmelzpunkt bei 25°C, das heißt unter dieser Temperatur ist es weiß und lässt sich gut streichen – zum Beispiel auf ein leckeres Brot. Weil es einen geringen Anteil an Doppelbindnungen hat, kann es keine gesundheitsschädlichen Stoffe durch Erhitzen, Sonnenlicht, Lagerung oder ähnliches erzeugen. Es hält zwischen 2-3 Jahren, dies kann aber von Hersteller zu Hersteller variieren, jedoch ist das ein guter Richtwert. Selbst getest habe ich es noch nicht, da bei uns 1kg Kokosnussöl kein halbes Jahr herumsteht.

Ich hoffe ich konnte euch anregen das Kokosnussöl einmal zu probieren. Es zahlt sich geschmacklich auf jeden Fall aus und vom Geruch her ist es auch traumhaft. Natürlich könnt ihr auch normales Öl verwenden in euren Rezepten ausser ich würde mal explizit erwähnen, dass genau DAS gebraucht wird.

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